Sonntag, 6. Juli 2014

Stricken im Sommer 2014

Diese Strickjacke liegt in der Ecke. Sie ist mir zu eng geraten und ich muss alles von vorne beginnen. Ich glaube, dieses Stricken in einem Stück ist nicht so meins!


Ich habe beschlossen, dass ich die Wolle erst im nächsten Jahr wieder in die Hand nehme.

Auch bei mir ist vor einigen Wochen ein Paket vom Lanade-Sale angekommen.
Und nun bin ich dabei, meine nächsten Strickvorhaben zu planen. Es ist eher selten, dass ich sofort weiß, welches Muster ich stricken werde und ob ein breites Bündchen oder gar keins und so weiter.

Im Moment kreise ich um diese Entscheidungen und manchmal bin ich dann innerlich sehr ungeduldig.
Das müsste ich nicht sein, denn bisher habe ich immer schöne Muster gefunden, die zur Wolle passten und die ich auch gerne strickte. 

Ich plane eine dunkelbraune Jacke, die erst im Herbst zum Einsatz kommen wird. 
Doch jetzt herrschen für die dunkle Farbe einfach bessere Lichtverhältnisse.
 Natürliches Licht ist so viel besser als jede Lampe!




Dieses Muster gefällt mir sehr, allerdings möchte ich nicht das ganze Teil damit ausfüllen.


Vor einigen Tagen stieß ich erneut auf diese wunderbare Mustersammlung: 
Martine von Strickloft hat sich die große Mühe gemacht, zwei Hefte zum Handarbeitsunterricht aufzuarbeiten und stellt ihre Arbeit (gegen Spende) zur Verfügung.
In diesen Handarbeitsheften der "badischen Lehrfrau" von 1894 ist eine Art Lehrplan beschrieben und ich war von den Mustern sehr begeistert. Martine hat alle ausprobiert und fotografiert, man kann sich die PDF herunterladen, ggf. ausdrucken und loslegen.
Angemessen ist auf jeden Fall eine Bezahlung, denn es stecken viele Arbeitsstunden in diesem Schatz.

Insofern kriegt meine braune Strickjacke wohl doch noch ein anderes Muster!




Begonnen habe ich mit einem Dreieckstuch. Auch hier musste ich viel forschen, um eine gute Anleitung und ein passendes Muster zu finden. 
Ich finde Ajour-Strickerei wunderschön, möchte ich aber nicht ständig zählen und rechnen.
Und zum Muster kommen bei einem Dreieckstuch ja auch noch die Zunahmen, die dann wiederum zum Musterrapport passen müssen.
Bei Elizza fand ich die Anleitung "Sternenhimmel", damit hatte ich ein mögliches Muster.
In unserer guten alten Bibliothek stöberte ich bei den zum Teil in die Jahre gekommenen Handarbeitsbüchern und siehe da: es gab ein Strickbuch von Brigitte, in dem ein Schultertuch beschrieben war, das mir zusagte. Dafür sind auch alte Bücher gut. Wenn man es schafft, Farben und die meisten Modelle weg zu blenden und sich auf die Technik konzentriert, dann findet man so manche gute Idee.

Zuhause berechnete ich Muster und Schnitt und fing dann einfach an: Trial und error.
Dazu ein kleiner Ausflug zu Wikipedia:

Versuch und Irrtum (engl. trial and error) ist eine heuristische Methode, Probleme zu lösen, bei der so lange zulässige Lösungsmöglichkeiten probiert werden (= stricken und auftrennen) bis die gewünschte Lösung gefunden wird.
Dabei wird bewusst auch die Möglichkeit von Fehlschlägen in Kauf genommen (und das Strickzeug in den Korb geschmissen)

Doch - hurra! - ich musste nicht trennen, nicht schmeißen, es funktionierte einfach!
(Evtl. bin ich doch ein Mathe-Genie)
(Auch ein blindes Huhn findet mal ...)

Alpaca-Silk von Drops, hier in Nadelstärke 5

Ich bin immer noch glücklich darüber!
Die Kante finde ich sehr schön bei dem Tuch (danke BRIGITTE!) und das Muster ist gut zu stricken. Allerdings muss ich schon noch einiges zählen und gut aufpassen, also ein nebenbei stricken ist es noch nicht.



Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, auf mich warten jetzt diverse Zitronenmuffins...
Eure Luise













Donnerstag, 3. Juli 2014

Von Bienen (und Menschen)



Was soll man tun, wenn man krank im Bett liegt? Man liest, man schaut Filme, man schläft.

In der Mediathek der ARD fand ich einen sehr interessanten Film zum Thema "Bienen". Mich faszinieren sie schon sehr lange. Vor einigen Jahren hörte ich einen Vortrag über das Zusammenleben und -wirken der Bienen, vieles wusste ich nicht und seither esse ich mein Honigbrot mit wesentlich mehr Respekt!
Als Märchenliebhaberin mochte ich "Die Bienenkönigin" schon in meiner Kindheit.

Das Leben und vor allem das Sterben der Bienen ist seit einigen Jahren immer wieder Thema in den Medien. In dem oben beschriebenen Film wird zum einen das Zusammenleben mit der Honigbiene sehr anschaulich beschrieben, ganz romantisch, auf einer Schweizer Alm. Der Imker hat seine Liebe zu den Bienen nicht in die Wiege gelegt bekommen, obwohl sein Vater und Großvater immer Bienen hielten.  Doch irgendwann vor die Wahl gestellt, entschied er sich, den Bienen im Hochland die Treue zu halten. Angerührt hat mich die Szene, als ein Stock vernichtet werden musste, da die Tiere krank waren.
Auf der anderen Seite gibt es die kommerzielle Seite der Bienenhaltung und Zucht. Riesige Trucks fahren durch Nordamerika, voll geladen mit Bienenstöcken immer die nächste Blüte vor Augen: die Mandelblüte in Kalifornien, die Apfelblüte im Osten der USA und immer weiter.
Die Bienen werden zu diesem Zweck tausende von Kilometern durchs Land gekarrt, was allein schon ein großer Stress für sie bedeutet. Mandeln, und die meisten kommen aus der USA, werde ich zukünftig auch mit anderem Bewusstsein essen!
Es werden noch einige andere Aspekte in dem Film gezeigt. Er lohnt sich wirklich!

An meinem Bett wartet schon seit November dieses Buch:


Ralph Dutli las während der letzten Literatour Nord in Bremen und da kaufte ich mir gedenk meiner Bienen-Vorliebe das Buch "für irgendwann mal".
Nun ist der perfekte Zeitpunkt und die ersten beiden Kapitel sind schon verschlungen. 
Und Ralph Dutli war sogar der Preisträger, wie ich eben noch nachgelesen habe.

Bevor ich das "Lied vom Honig" beginnen konnte, las ich die letzten Kapitel aus dem neuen Buch von Jenny Erpenbeck. Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ich habe sie ebenfalls während einer Lesung in Bremen live erleben können. Mit dem Buch "Heimsuchung" gewann sie ebenfalls den Preis dieser Lesereise.


"Aller Tage Abend" ist wiederum ein besonderes Buch. Es spielt mit dem Lauf der Geschichte, es jongliert mit dem "was wäre wenn". Jenny Erpenbeck betrachtet vieles sehr genau und Handlungen, die die Geschichte weiter führen, kommen eher zurückhaltend vor. Wie in "Heimsuchung" entlarven sich Dogmen und Wahrheiten: ihre Vergänglichkeit wird sehr deutlich. 

So, nun  widme ich mich wieder dem Lied des Honigs und gesunde!



Mittwoch, 18. Juni 2014

Grünes Karo

Vor einiger Zeit schenkte mir Frau Küstensocke eine Burda, die sie doppelt hatte. Ich wollte daraus das beliebte Modell Nr. 105 nähen.
Aber auf der Seite daneben war ja auch ein schöner Rock...
Und dann fand ich einen sehr passenden Stoff in der Kreisstadt in einem kleinen feinen Stoffgeschäft.


Burda 2/2014


Das Zuschneiden war bei diesem Muster natürlich nicht ohne, denn der Rock hat eine Mittelnaht und das Muster müsste richtigerweise aufeinander zulaufen.


Das hat jetzt nicht geklappt. Obwohl ich mich an den Zuschneideplan von Burda hielt!
 Nachdem ich hin und her überlegte, was zu tun ist, heftete ich alles mit großen Maschinenstichen ab und schaute mir das Ganze an. Es gefiel mir.  Nun trage ich diesen fabelhaften, leichten Sommerrock und fühle mich sehr wohl darin!

Was ich geändert habe: Ohne Reißverschluss, denn der Stoff gibt gut nach. Dafür ein weißes Futter, denn ein bisschen durchsichtig ist das gute Stück schon.

Den aufgesetzten Taschen (meine ersten!) ging großes Raten und Stirnrunzeln voraus: wie meinen die Burdas das? Was soll ich da tun???

Schlussendlich fand ich es heraus und probierte dann, diese Taschen nach der Anleitung von Yvonet am Rock anzunähen. Das ging gründlich daneben, lag vielleicht daran, dass die Taschen nach Burda anders genäht sind. Beim nächsten Mal werde ich mich an Yvonets Anleitung halten, denn dann werden die Rundungen der Taschen vielleicht auch exakter.


Den Saum habe ich per Hand umgenäht (auch zum 1. Mal), auch hier wieder eine Anleitung: diesmal von Jenny.
Jetzt aber schnell zum Bus!

Inzwischen ist es Nachmittag. Nun kommt auch der Hinweis zum MMM-Blog! Melleni lädt uns ein, sie hat wunderbare Kleider genäht, die an Weizenfeldränder erinnern. Außerdem gibt es viele Röcke, so sah es wenigstens beim ersten Durchblättern aus, das hat mir schon letzten Mittwoch gefallen!

Freitag, 13. Juni 2014

Kochen am Freitag den dreizehnten

Was macht ihr heute Abend? 
Fußball, Grillabend, Konzert, Füße hoch??

Da heute Freitag der 13. ist, treffe ich mich mit einer Gruppe von Freunden, die immer dann miteinander kochen, wenn diese beiden zusammentreffen. Der Freitag und die Dreizehn.

In diesem Jahr übrigens das einzige Mal. 

Oft ist es irgendein "Länder-Kochen". Nach englisch, russisch und schottisch gibt es heute ein "Burger". Eigentlich war Mexiko geplant und ich überlegte schon, mir irgendein Frida-Kahlo-Outfit zu nähen. Zu Burger trage ich BLUE JEANS!

In unserer Küche köchelt schon ein Salsa-Dipp und ich habe vorsorglich eine der Nacho-Tüten aufgemacht. Nur, damit ich den Dipp vorkosten kann.


Oh, schon fertig. 

Bei allem, was ihr so veranstaltet: Viel Spaß!
Eure Luise

Mittwoch, 4. Juni 2014

MMM in blau und grün

Heute trage ich diese Lieblinge:



Der Rock trägt sich so wunderbar, mit Leggings bei kühlerem Wetter, aber heute geht es auch so:




Dazu mein Sommerjäckchen vom letzten Jahr.

Wolle: Elastico von Lana Grossa
Muster: "Kordelrippen"


Bei kühlen Temperaturen ist mein neues Frühlingsjäckchen auch okay:



Als ich den Streifenrock nähte war es leider oft kühl und regnerisch draußen. Um mich ein bisschen in Sommer-Schwinge-Rock-Laune zu versetzen, hörte ich beim Nähen ganz viel Santana. Hat mir und dem Rock gut getan!


Ich wünsche euch einen schwungvollen Mittwoch! Viele Ideen, viel Können und viel Liebe zum Nähen wie immer am Mittwoch hier:

Sonntag, 1. Juni 2014

Gestrickte Erbsenlöcher

Zum Finale des FJKA zeigte ich schon das fertige Rückenteil meines zweiten Jäckchens.
Und war guten Mutes, das fertige Teil sehr bald tragen zu können.
Was sich als Irrtum herausstellte.
Denn an dieser Jacke lief einiges schief und ich musste viel trennen.
Zunächst bemerkte ich, dass die Armlöcher zu groß waren:

Schulternaht öffen - auftrennen - Halsausschnitt hinten neu stricken.

Danach konnte ich die Armkugeln berechnen. Und nach dem Stricken sah es so aus:


Armkugel des zu kurzen Ärmels auftrennen - Arm verlängern - Armkugel erneut stricken.

Schließlich waren alle Fäden vernäht, die Teile zusammengefügt, fehlten nur noch die Knöpfe. 
"Morgen trage ich das neuen Jäckchen!"

Als ich die Knöpfe annähen wollte, ging das alles nicht auf. Was war los? 


Das eine Vorderteil hatte einen tieferen Halsausschnitt als das andere!

Halsausschnittskante auftrennen - Ärmel halb heraustrennen - Schulternaht öffnen - bis zum Halsausschnitt auftrennen - eine weitere Musterreihe anstricken - fertig stricken - Fäden vernähen - Ärmel wieder hinein nähen - Halsausschnittskante umhäkeln

Man sollte ja meinen, dieses Muster lässt sich sehr schön zählen. Tut es auch.
Dabei war ich so souverän gestartet. Fast schon hochmütig dachte ich, ich stricke an drei Einzelteilen gleichzeitig, immer meinen Vorlieben nach. Beim Fernsehen an den Ärmeln, denn da muss ich nicht groß aufpassen. In meinem Pilgerrucksack war aus dem gleichen Grund auch ein angefangener Ärmel.
Die Stellen, die mehr Aufmerksamkeit brauchen, bekommen sie auch. 
Nur so kann ich mir dieses Kuddelmuddel erklären.

Aber was solls: 
Nun ist sie fertig.


Muster: "Gesäte Erbsenlöcher"
Garn: Merino Superfein von Lana Grossa

Der Halsausschnitt ist mit der Krebsmasche umhäkelt, die mir Dodo erklärt hat.
Das das Muster ja schon Löcher hat, sparte ich mir die Knopflöcher. Ich war mir nicht sicher, ob das am Ende gut aussieht und ob sich die Kante auch schön legt. Aber nach dem Waschen ist alles wunderbar. 
Auch die Anordnung der Knöpfe war Tüftelei. Ich hatte diese schönen Perlmuttknöpfe in meinem Fundus und die sollten ausreichen. Nun sind sie so verteilt: 


Ich bin allerdings am Überlegen, ob ich die Verteilung nicht doch noch einmal verändere.

Auch diesmal habe ich wieder Brustabnäher gestrickt. Das Muster ist leider unterbrochen und das sehe ich immer als erstes, wenn ich in den Spiegel schaue. Eine Freundin musste ich darauf hinweisen...
Die Passform ist allerdings besser, wenn ich die "Abnäher" stricke.
Und nun noch ein Tragefoto (der Hintergrund ist leider doch nicht so passend, wie ich dachte):



Ein paar mehr Frühlingsjäckchen gibt es heute auf dem MMM-Blog beim Finale der Herzen



Freitag, 30. Mai 2014

Unterwegs

Das lange Wochenende nach dem 1. Mai habe ich auf Fußwegen verbracht:

















Meine Freundin und ich gingen die ersten vier Etappen des Pilgerweges von Loccum nach Volkenroda.


















Zu Fuß und alles, was ich brauche, auf meinem Rücken.



Vieles kam zur richtigen Zeit: ein gemütliches Café mit leckerem Kuchen, jemand, der uns schon am Anfang der Straße erwartete, um uns das richtige Haus mit unserer Unterkunft zu zeigen, ein Junge mit großen Zahnlücken, der uns sagen konnte, wo im Ort er das Pilgerzeichen gesehen hatte ("bei den Grills so und so rein" - begleitet mit richtungsweisenden Gesten - "bei den Grills" war ein großer Fachhandel für Gartengrills).

So sieht das Zeichen aus - leider sehr unscharf


Natürlich gibt es auch Blasen an den Füßen, schmerzende Beine und Hüften, am 2. Mai war es unangenehm kalt und wir zogen fast alles an, was sich im Rucksack finden lässt. Und träumten von heißer, sämiger Erbsensuppe...


Aber dann entdeckten wir solche Kleinode: die Kirche "Kathrinhagen", die ca. 800 Jahre alt ist, bot mir Pause und Erholung. Wie in einem schützenden Bauch fühlte ich mich. 

Die meisten Kirchen sind geöffnet und wir sammelten fleißig Pilgerstempel. Überall stand Wasser, manchmal Schokolade für die Pilger bereit. Es fragten auch Leute auf der Straße, ob wir irgendetwas brauchten... Diese Aufmerksamkeit ist besonders schön beim Pilgern.




Am Samstag hatten wir wunderbares Sonnenwetter und das Laufen war sehr leicht. Es war unglaublich schön, diese üppige Natur zu durchwandern. Nun im Weserbergland angekommen, leuchteten von weitem die Rapsfelder und ich habe in meinem Leben noch nie so viele blühende Kastanienbäume gesehen.



In Hessisch Oldendorf entdeckten wir einen alten jüdischen Friedhof. Wieder ein stiller und schöner Ort.



Schließlich kamen wir am Samstag im Stift Fischbeck an (weil wir bei den "Grills" richtig abgebogen waren!).
Dort fanden wir in der Pilgerwohnung noch zwei Betten zum Schlafen. Das kam so: kurz nachdem wir eine Passantin fragten, wen wir an einem Samstagabend noch nach der Wohnung fragen könnten, lief uns eine Ecke weiter eine Pilgerin über den Weg, die unsere Rucksäcke sah, die richtigen Schlüsse zog und fragte, ob wir ein Quartier brauchten. Sie hatte in der Wohnung das Einzelzimmer gebucht und nichts dagegen, uns auch noch aufzunehmen. So kamen wir in den Genuss, in diesem alten und einladenden Gemäuern zu schlafen. Und wir machten die Bekanntschaft einer sehr netten Pilgerin!



Wenn man unterwegs andere Pilger trifft, ergibt sich meistens ein Gespräch. Man tauscht sich über Übernachtungsmöglichkeiten aus und was sehenswert ist und wo man Blasenpflaster kaufen kann.
Als wir am Sonntag beim Bäcker standen, einen Kaffee tranken und ein belegtes Brötchen aßen, trafen wir eine Dame aus dem Stift wieder, die uns freundlich aus ihrem Zimmer zugewinkt hatte und den Kirchenführer aus Weibeck. Er hatte uns dort die kleine 1000jährige Wehrkirche gezeigt und uns den Tipp mit der Pilgerwohnung im Stift gegeben. Es war eine lustige Situation dort beim Bäcker. Mit so vielen Leuten bin ich hier zuhause am Sonntagmorgen nicht im Gespräch.
Am Sonntag liefen wir das kurze Stück (11 km) nach Hameln. Von dort aus fuhren wir in zwei Stunden mit Bahn und Bus an den Ausgangsort zurück. 
(Merke: wofür du laufend 4 Tage brauchst, bist du im Auto in 2 Stunden.)
Es war wunderschön und wir waren allezeit gut behütet!
Ich werfe in der Regel nicht mit Bibelversen um mich, aber dieser passt sehr gut:

"Du stellst meine Füße auf weiten Raum" (Psalm 31)

Wehrkirche in Weibeck