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Donnerstag, 11. September 2014

Mehr Strickjacken braucht der Schrank!


Diese Gruppe, die in den letzten zwei Jahren entstanden ist, bekommt Zuwachs, denn manchmal geht es mir mit Strickjacken wie mit Vasen: Die richtige ist nun grade nicht dabei.


Auch wenn es Menschen in meiner Umgebung gibt, die mich strickmäßig sehr einseitig finden:
Ich finde, dass mehr Strickjacken in meinen Schrank gehören.

Diese beiden sind nun in der Mache:

Aus dieser Mohair-Wolle strickte ich mir vor anderthalb Jahren einen Pullover. Um dann festzustellen, dass Pullis einfach blöde an mir aussehen. (Zum Glück hatte ich noch nicht die Ärmel begonnen). Als Lucy den Gedanken einer bequemen Hausjacke aufbrachte (nicht auf Figur und eher so einhüllend), da dachte ich mir, dass ich das auch unbedingt brauche (diese Vase habe ich noch nicht in meinem Schrank).
Kurz danach hing im Wollladen meines Vertrauens dieses Schätzchen:


Kuschelig und einhüllend. Da fiel mir mein verschmähter Pullover wieder ein und ribbelte am gleichen Abend mit Mutters Hilfe das Teil auf (Mohair!) (Schrecklich!)



Die Vorderteile sind längs gestrickt, eine Hälfte glatt und die andere Hälfte kraus rechts. Mein Wollvorrat reicht nicht für die ganze Jacke, deshalb habe ich noch melierte Wolle dazu gekauft. Mal sehen, wie es so wird. Ich finde es jedenfalls wunderbar, diese leichte dünne Wolle zu verstricken.



Projekt Nr. 2 ist die dunkelbraune Jacke, an welcher ich zur Zeit mehr stricke, einfach, weil ich die dunkle Farbe bald fertig verarbeitet haben möchte. Denn die Tage werden ja nicht - seufz - heller!



Das sieht sehr schmal aus, ist aber aus dem Muster heraus mit großen Rippen gestrickt.  


Den unteren Rand habe ich im Herzmuster gestrickt. Für die ganze Jacke ist mir das aber zu unruhig.

Alle, die ihre Schränke mit Strickjacken füllen möchten findet ihr HIER.
Ich selber steige erst heute bei der Aktion ein, hoffe ich doch, am Ende zwei weitere Jacken in den Schrank hängen zu können und ja, auch tragen zu können!


Sonntag, 6. Juli 2014

Stricken im Sommer 2014

Diese Strickjacke liegt in der Ecke. Sie ist mir zu eng geraten und ich muss alles von vorne beginnen. Ich glaube, dieses Stricken in einem Stück ist nicht so meins!


Ich habe beschlossen, dass ich die Wolle erst im nächsten Jahr wieder in die Hand nehme.

Auch bei mir ist vor einigen Wochen ein Paket vom Lanade-Sale angekommen.
Und nun bin ich dabei, meine nächsten Strickvorhaben zu planen. Es ist eher selten, dass ich sofort weiß, welches Muster ich stricken werde und ob ein breites Bündchen oder gar keins und so weiter.

Im Moment kreise ich um diese Entscheidungen und manchmal bin ich dann innerlich sehr ungeduldig.
Das müsste ich nicht sein, denn bisher habe ich immer schöne Muster gefunden, die zur Wolle passten und die ich auch gerne strickte. 

Ich plane eine dunkelbraune Jacke, die erst im Herbst zum Einsatz kommen wird. 
Doch jetzt herrschen für die dunkle Farbe einfach bessere Lichtverhältnisse.
 Natürliches Licht ist so viel besser als jede Lampe!




Dieses Muster gefällt mir sehr, allerdings möchte ich nicht das ganze Teil damit ausfüllen.


Vor einigen Tagen stieß ich erneut auf diese wunderbare Mustersammlung: 
Martine von Strickloft hat sich die große Mühe gemacht, zwei Hefte zum Handarbeitsunterricht aufzuarbeiten und stellt ihre Arbeit (gegen Spende) zur Verfügung.
In diesen Handarbeitsheften der "badischen Lehrfrau" von 1894 ist eine Art Lehrplan beschrieben und ich war von den Mustern sehr begeistert. Martine hat alle ausprobiert und fotografiert, man kann sich die PDF herunterladen, ggf. ausdrucken und loslegen.
Angemessen ist auf jeden Fall eine Bezahlung, denn es stecken viele Arbeitsstunden in diesem Schatz.

Insofern kriegt meine braune Strickjacke wohl doch noch ein anderes Muster!




Begonnen habe ich mit einem Dreieckstuch. Auch hier musste ich viel forschen, um eine gute Anleitung und ein passendes Muster zu finden. 
Ich finde Ajour-Strickerei wunderschön, möchte ich aber nicht ständig zählen und rechnen.
Und zum Muster kommen bei einem Dreieckstuch ja auch noch die Zunahmen, die dann wiederum zum Musterrapport passen müssen.
Bei Elizza fand ich die Anleitung "Sternenhimmel", damit hatte ich ein mögliches Muster.
In unserer guten alten Bibliothek stöberte ich bei den zum Teil in die Jahre gekommenen Handarbeitsbüchern und siehe da: es gab ein Strickbuch von Brigitte, in dem ein Schultertuch beschrieben war, das mir zusagte. Dafür sind auch alte Bücher gut. Wenn man es schafft, Farben und die meisten Modelle weg zu blenden und sich auf die Technik konzentriert, dann findet man so manche gute Idee.

Zuhause berechnete ich Muster und Schnitt und fing dann einfach an: Trial und error.
Dazu ein kleiner Ausflug zu Wikipedia:

Versuch und Irrtum (engl. trial and error) ist eine heuristische Methode, Probleme zu lösen, bei der so lange zulässige Lösungsmöglichkeiten probiert werden (= stricken und auftrennen) bis die gewünschte Lösung gefunden wird.
Dabei wird bewusst auch die Möglichkeit von Fehlschlägen in Kauf genommen (und das Strickzeug in den Korb geschmissen)

Doch - hurra! - ich musste nicht trennen, nicht schmeißen, es funktionierte einfach!
(Evtl. bin ich doch ein Mathe-Genie)
(Auch ein blindes Huhn findet mal ...)

Alpaca-Silk von Drops, hier in Nadelstärke 5

Ich bin immer noch glücklich darüber!
Die Kante finde ich sehr schön bei dem Tuch (danke BRIGITTE!) und das Muster ist gut zu stricken. Allerdings muss ich schon noch einiges zählen und gut aufpassen, also ein nebenbei stricken ist es noch nicht.



Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, auf mich warten jetzt diverse Zitronenmuffins...
Eure Luise













Sonntag, 1. Juni 2014

Gestrickte Erbsenlöcher

Zum Finale des FJKA zeigte ich schon das fertige Rückenteil meines zweiten Jäckchens.
Und war guten Mutes, das fertige Teil sehr bald tragen zu können.
Was sich als Irrtum herausstellte.
Denn an dieser Jacke lief einiges schief und ich musste viel trennen.
Zunächst bemerkte ich, dass die Armlöcher zu groß waren:

Schulternaht öffen - auftrennen - Halsausschnitt hinten neu stricken.

Danach konnte ich die Armkugeln berechnen. Und nach dem Stricken sah es so aus:


Armkugel des zu kurzen Ärmels auftrennen - Arm verlängern - Armkugel erneut stricken.

Schließlich waren alle Fäden vernäht, die Teile zusammengefügt, fehlten nur noch die Knöpfe. 
"Morgen trage ich das neuen Jäckchen!"

Als ich die Knöpfe annähen wollte, ging das alles nicht auf. Was war los? 


Das eine Vorderteil hatte einen tieferen Halsausschnitt als das andere!

Halsausschnittskante auftrennen - Ärmel halb heraustrennen - Schulternaht öffnen - bis zum Halsausschnitt auftrennen - eine weitere Musterreihe anstricken - fertig stricken - Fäden vernähen - Ärmel wieder hinein nähen - Halsausschnittskante umhäkeln

Man sollte ja meinen, dieses Muster lässt sich sehr schön zählen. Tut es auch.
Dabei war ich so souverän gestartet. Fast schon hochmütig dachte ich, ich stricke an drei Einzelteilen gleichzeitig, immer meinen Vorlieben nach. Beim Fernsehen an den Ärmeln, denn da muss ich nicht groß aufpassen. In meinem Pilgerrucksack war aus dem gleichen Grund auch ein angefangener Ärmel.
Die Stellen, die mehr Aufmerksamkeit brauchen, bekommen sie auch. 
Nur so kann ich mir dieses Kuddelmuddel erklären.

Aber was solls: 
Nun ist sie fertig.


Muster: "Gesäte Erbsenlöcher"
Garn: Merino Superfein von Lana Grossa

Der Halsausschnitt ist mit der Krebsmasche umhäkelt, die mir Dodo erklärt hat.
Das das Muster ja schon Löcher hat, sparte ich mir die Knopflöcher. Ich war mir nicht sicher, ob das am Ende gut aussieht und ob sich die Kante auch schön legt. Aber nach dem Waschen ist alles wunderbar. 
Auch die Anordnung der Knöpfe war Tüftelei. Ich hatte diese schönen Perlmuttknöpfe in meinem Fundus und die sollten ausreichen. Nun sind sie so verteilt: 


Ich bin allerdings am Überlegen, ob ich die Verteilung nicht doch noch einmal verändere.

Auch diesmal habe ich wieder Brustabnäher gestrickt. Das Muster ist leider unterbrochen und das sehe ich immer als erstes, wenn ich in den Spiegel schaue. Eine Freundin musste ich darauf hinweisen...
Die Passform ist allerdings besser, wenn ich die "Abnäher" stricke.
Und nun noch ein Tragefoto (der Hintergrund ist leider doch nicht so passend, wie ich dachte):



Ein paar mehr Frühlingsjäckchen gibt es heute auf dem MMM-Blog beim Finale der Herzen



Sonntag, 20. April 2014

Finale FJKA

"Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbaren Frühlingswetter am Ostersonntag"


Na, das mit dem wunderbaren Frühlingswetter hat ja schon geklappt. Und mein Frühlingsjäckchen ist auch fertig geworden. 




Gestern habe ich es zum ersten Mal getragen, nachdem ich noch bis Mittwoch versuchte, passende Knöpfe zu finden. Aber die Auswahl an lila Knöpfen ist überschaubar klein!
Zum Glück hatte ich noch welche in meiner Knopfsammlung. Ich hätte am liebsten diesen hellen Fliederton durchgängig angenäht. Davon gab es aber nur noch drei Stück.
Wie schon angedeutet, habe ich mir einen Tellerrock dazu genäht. Der Stoff ist sehr leicht, daher konnte ich den ganzen Teller vom Schnitt übernehmen. Der Rock schwingt sehr schön und ich fühle mich wohl darin!


Wunderbarerweise kam gestern das Paket von Waschbär an, denn ich hatte mir vor einiger Zeit einen Baumwolltüll-Unterrock bestellt. Der wurde gleich getestet und er funktioniert sehr gut. Ich werde ihn trotz des stolzen Preises behalten und ich habe auch eine Adresse gefunden, wo ich das Material bestellen kann. So könnte der Kaufunterrock als Vorlage für weitere Tüllröcke dienen.



Mir hat das gemeinschaftliche Stricken sehr viel Spaß gemacht! Ich habe gelernt, Brustabnäher zu stricken und damit erheblich an einer besseren Passform meiner Strickjacken gearbeitet. Und es machte mir auch Freude, meine Überlegungen zu verschiedenen Themen mit euch zu teilen. 
Das zweite Treffen des FJKA war ja auch mein Einstieg in meinen Blog. Was soll ich sagen? Es geht mir hervorragend damit! Es macht mit Blog mehr Spaß an so einem Knit-along teilzunehmen. Die Anregungen der anderen Teilnehmerinnen sind sehr motivierend und wenn ich auf der Suche nach schönen Strickjacken bin, werde ich sicher auch in Zukunft hier fündig!
Vielen Dank für die Begleitung an Meike. Die Hinweise, Fragen und Antworten waren interessant und hilfreich. 

Zur großen Modenschau bitte hier entlang...

Und nun:


Das lila Jäckchen bleibt nicht allein...
Ich wünsche euch allen ein fröhliches Osterfest! Genießt die Sonne und den herrlichen Frühling!
Eure Luise

Sonntag, 30. März 2014

FJKA - Masche für Masche und Knopf für Knopf

Mit Interesse verfolge ich die "Kleiderschrank"-Überlegungen bei Beswingtes Allerlei, beim Königskind und auch bei Faden verloren.

Gerade die Hinweise auf Farben habe ich mit Interesse gelesen und bin im Geiste mal alle möglichen Kleidungsstücke durchgegangen. Ich dachte immer, ich wäre ein Herbsttyp, aber in den letzten Jahren habe ich sehr gern alle möglichen Grautöne ausgesucht und insgesamt eher so "Wasserfarben". Das lag vor allem daran, dass sich meine Haarfarbe geändert hat (ohne dass ich dafür Geld beim Friseur lassen muss ;-) )
In Bezug auf mein lila Jäckchen ist das eher gut, denn das würde zum "Sommer" passen, da hinein habe ich mich jetzt mal geordnet (es leben die Kategorien!).
Tatsächlich war ich sehr angetan, als ich die Frühlingsjacke überzog. Noch fehlen ihr Knöpfe und ein Halsabschluss, aber die Farbe ist echt richtig schön.


Knopfleiste und Knöpfe

Heute möchte ich auf die Knopfleiste eingehen. Wie gestalte ich sie? Wie stricke ich sie? In den meisten Fällen stricke ich die Knopfleisten gleich mit an. Ich stricke zuerst das Vorderteil, an das später die Knöpfe angenäht werden. Dies hat den Vorteil, dass ich die Knopflöcher besser berechnen kann.

Bei meinen ersten Jacken nach der langen Strickpause häkelte ich die Knopfleiste an.




Die Jacke passt nicht sooo gut, trotzdem trage ich sie gern und das Ergebnis motivierte mich, weitere Strickjacken zu stricken.

Wenn ich eine Knopfleiste gleich mitstricke und so entscheide ich mich meistens, dann schaue ich, welche Möglichkeiten mir das Muster so zeigt. Könnte ich einen Teil des Musters als Knopfleiste übernehmen?

So entstand es hier beim grünen Frühlingsjäckchen 2014:




Das Perlmutter konnte ich wunderbar als Knopfleiste verwenden.
(Diese Strickjacke hat auch noch nicht die perfekte Passform. Aber auch hier: trage ich sehr gern!)


Bei dieser blauen Jacke wollte ich eine sehr zurückhaltende Knopfleiste.



Ich strickte sie glatt rechts und nähte einen Teil der Leiste um (an den Knubbeln sind vorne die Knöpfe dran):





Beim Frühlingsjäckchen habe ich für die Knopfleiste die kraus rechten Reihen aufgegriffen. Auf den Foto seht ihr auch gleich meine Suche nach Knöpfen...

Ich freue mich immer, wenn ich Knöpfe aus meiner Knopfsammlung verwenden kann. Diese Sammlung besteht aus Knöpfen der Schwiegermutter und deren Schwiegermutter und aus Käufen auf Flohmärkten.
Dabei entsteht dann oft folgendes Problem folgende Herausforderung: Sie reichen oft nicht für eine Jacke. So trage ich meistens Jacken, die verschiedene Knöpfe haben - allerdings gibt es höchstens zwei Arten, es ist nicht jeder Knopf anders:





So hatte ich einmal das Erlebnis, dass jemand sagte: "Oh, diese Jacke hast du sicher selbst gestrickt, so schöne unterschiedliche Knöpfe gibt es an einer Kaufjacke nicht." 


Manchmal habe ich in der Sammlung "Solitärknöpfe" - schöne Knöpfe, leider nur als einmaliges Exemplar. Die verwende ich dann auch gerne.



Vor drei Wochen, als ich bemerkte, dass ich noch nicht weiß, was ich zu dem Jäckchen tragen werde, schlug Beswingtes Allerlei vor, dass ich zu Ostern ein Gesamtoutfit zeige.
Da das Jäckchen fast fertig ist, kann ich mich nun darum kümmern. Vielen Dank für diesen Wunsch. In meinem Geist entsteht ein Rock, der ein Muster von Küchengardinen aus den 50ern hat. So wie dieser, nur vielleicht eher mit Mustern oder Ornamenten und natürlich in Farben, die zum lila Jäckchen passen.
Hier schon mal ein Eindruck:

Ich bleibe dran!
Ich wünsche euch einen schönen Frühlings-Sonntag und weitere Strickerinnen findet man auf dem MMM-Blog. Auch Meike plant einen Rock zum Jäckchen, die Glückliche hat jedoch schon den Stoff!

Bis die Tage,
eure Luise


Noch ein PS: Ich möchte gerne meine Fotos auch mal als Collage gestalten. Heute saß ich lange, damit manche Fotos im Post nebeneinander zu sehen sind. Das muss doch auch einfacher gehen! Picasa habe ich mir schon herunter geladen. Aber die Ergebnisse waren nicht zufriedenstellend. 
Hat jemand einen Tipp?

Mittwoch, 12. März 2014

MMM - Punkte und Frühlingsgrün

Ja, ich stimme Melleni zu, die schreibt, dass sie es genießt, sich nicht mehr im Dunkeln auf den Weg zu machen und nach Hause zu kommen. Das Licht und die Sonne tun sehr gut!
(Vor einem Jahr lagen wir hier irgendwo zwischen 2 und 8 Grad, wie ich grad recherchiert habe.)
Nachher mache ich mich auf den Weg in die Kreisstadt und dabei trage ich:


Stoff von "Stoff und Stil"


Schnitt: Faltenrock aus zwei rechteckigen Stoffstücken.


Einen meiner Lieblingsröcke, den ich im Herbst zu einem bestimmten Anlass genäht hatte. (Eigentlich wollte ich dazu mein erstes Kleid nähen, aber ich wollte dann doch auf Nummer sicher gehen)
Dazu ein Vorfrühlingsjäckchen von 2013 (welches im letzten Jahr den Frühling überhaupt nicht locken konnte!) Das Jäckchen trage ich in diesem Jahr zum ersten Mal und leider hat es einige Passformmängel.



Kleider, Röcke, Shirts, Hosen usw. alle selbstgenäht findet ihr auf dem MMM-Blog, der heute ein Jubiläum feiert!
Herzlichen Glückwunsch an die Crew und an alle, die ihn jede Woche so kreativ bestücken. Ich selbst bin ja erst kurz dabei, aber die Inspiration genieße ich schon seit nunmehr zwei Jahren!

Sonntag, 9. März 2014

FJKA zwischen Gartenarbeit und Strickzeug

Ja, wir stricken Jäckchen und um uns herum wird es Frühling. Hier ein paar Beweise:




Aber auch das gibt es nun im Garten:




Meine Freizeit verbringe ich entweder mit Astschere oder mit Stricknadeln in den Händen (so als groben Einblick!)

Mit meinem  Jäckchen bin ich so weit (erinnert irgendwie an eine Schokoladensorte..)


Auch die Vorderteile sind bis zu dem Punkt gestrickt, an dem nun die Brustabnäher folgen. Damit werde ich mich heute beschäftigen. Ich rechne damit, dass es nicht gleich auf Anhieb klappt, auch wenn Meikes Anleitung detailliert beschrieben ist. Schwierig stelle ich mir zum jetzigen Zeitpunkt die Anprobe vor. Evtl. werd ich das Vorderteil an das Rückenteil heften, damit ich das ein bisschen besser einschätzen kann.


Das Rückenteil habe ich fertig gestrickt, die Maschen für die Schulter kette ich nicht ab. Dann kann ich sie mit den Schultermaschen der Vorderteile zusammen abketten, das sieht sehr sauber aus.



Beim Aufnehmen der Maschen bevorzuge ich den italienischen Anschlag. Dadurch wird der Bund ein bisschen elastischer und ich finde die Kante schöner.

Wie gehe ich mit Muster und Farbe um? 

Meistens entscheide ich so, dass bunte oder "liebliche" Farben ein strengeres Muster bekommen. Das blaue Sommerjäckchen vom letzten Jahr ist ein Beispiel dafür:


Die Wolle gefiel mir sehr gut, aber als sie so auf einem Haufen lag, dachte ich "Uiuiui, hoffentlich sieht das nicht zu sehr nach Bettjäckchen aus!" Deshalb entschied ich, kein blumiges Lochmuster zu stricken, sondern "Kordelrippen". Dadurch stellte ich (für mich) ein Gleichgewicht zwischen pudriger Farbe und geometrischem Muster her. So gefiel es mir.


Ganz anders ging es mir mit der Strickjacke, die ich danach strickte. Die Farbe sah ich im Farbmusterbuch des Strickladens nur als kleines Fädchen und als die Wolle ankam, fand ich sie zuerst zu müde. Auf Grund dessen wählte ich ein üppiges Muster als Borte und ein blumiges für den Rest der Jacke.





Lila gehört für mich zu den "lieblichen" Farben, also wählte ich wieder ein strengeres Muster. 
Im Moment weiß ich noch nicht, was ich zu dieser Jacke tragen werde. Mir fällt kein passender Rock ein, der im Schrank hängt. Da muss also auch noch etwas geschehen. 


Ich wünsche allen einen wunderschönen Sonn(en)tag. Ich werde am frühen Nachmittag durch unsere Flussauen spazieren - ohne Astschere und Stricknadeln!

Wie ist der Zwischenstand bei allen anderen Strickerinnen? Hier könnt ihr es erfahren!

Nachtrag: Es gibt ein 1. Ergebnis zum Brustabnäher. So sieht es aus:




Das Muster ist jetzt verschoben, ich denke aber, ich lasse es so. Oder?