Freitag, 1. Januar 2016

Zum neuen Jahr

Diese Zeilen gefallen mir zum neuen Jahr, sie werden Joseph Beuys zugeschrieben:

Lass Dich fallen.
Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die "ja" sagen und verteile sie überall
in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle, so hoch Du kannst
mit deiner Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere "verantwortlich zu sein",
tue es aus Liebe.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.

Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir, Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken, werde nass, umarme Bäume,
schreibe Liebesbriefe.


Auf die Frage von verschiedenen Freunden und Freundinnen, ob es bestimmte Vorhaben für 2016 gibt wusste ich wenig zu antworten.
Als Projekt fällt mir aber tatsächlich unser Garten ein, der an der einen oder anderen Ecke mal wieder etwas "Kultur" gebrauchen könnte.
Nähen möchte ich auch, natürlich. Aber ich will mir genau überlegen, was ich brauche. Und es soll sich oft um "Genuss-Nähen" handeln (dazu hier mehr).



Was ich mir von Herzen wünsche, ist Gelassenheit und die Weisheit zu unterscheiden, was jetzt wichtig ist und was nicht, was ich einfach weglassen könnte. 

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein friedvolles und behütetes neues Jahr!



1 Kommentar:

  1. Das hast du schön geschrieben.
    Mehr ist doch oft auch weniger.
    und das reicht völlig.

    Ein gutes und gesundes Jahr dir, und viel Zeit zum Wolken gucken !
    Liebe Grüsse
    Stella

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