Sonntag, 2. März 2014

Endlich März!

Endlich ist der Februar vorbei. Das ist für mich der schwerste Monat im Jahr. Zwar werden die Tage schon heller und ich freue mich, nicht mehr in völliger Dunkelheit zum Bus gehen zu können, trotzdem wird das Warten auf den Frühling lang.
Die ersten Blumen, die ersten grünen Spitzen an Sträuchern, alles deutet auf das Ende des Winters hin.


Was steht im März an?
Zuallererst werde ich viel arbeiten und das schließt teilweise auch die Wochenenden mit ein.
Jedoch, wie schon verschiedene andere schrieben, nehmen die Pläne zum Stricken und Nähen zusammen mit dem frühlingshaften Wetter nun auch Formen an. Dicke Stoffe und warmes Zeug haben erstmal Pause, nun weht es luftig und farbig auch in mein Nähzimmer hinein.

Stricken geht auch in Zeiten, in denen ich beruflich eingespannt bin. Mein Frühlingsjäckchen nimmt Gestalt an, ich hoffe, dass ich in zwei Wochen fertig bin. Gleichzeitig habe ich schon nach neuen Mustern Ausschau gehalten und ich habe in meinem bevorzugten Wollladen Nachschub an Wolle bestellt.
Das Strickmuster, dass mir ins Auge gefallen ist, heißt "Gesäte Erbsenlöcher" - das passt doch zum Frühjahr. Und wenn ich schon keinen Gemüsegarten habe...

Die nächste Strickjacke wird aber nicht schon wieder lila! Ich habe Wolle in grau bestellt.



Es ist aus einem Buch, dass ich mir im letzten Jahr kaufte. Darin gibt es eine Sammlung alter Strickmuster und diese haben so schöne Namen wie "Kapern", "Pantoffeltour", "Maurer und Schlosser", "Gitterwanzen".
Viele der Anleitungen sind in Reihen und in Runden angegeben (für alle, die einem Maurer Kniestrümpfe stricken wollen).




Mit dem Nähen ist das so eine Sache. Ich brauche sehr viel Zeit, bis ich endlich mit einem neuen Stück beginne. Und fast immer habe ich viele Bedenken und Zweifel in Bezug auf meine Fähigkeiten zu überwinden.
Ich hoffe, dass bei mir auch der Effekt eintritt, den manche Näherinnen beschreiben, dass mit Eröffnung ihres Blogs die Nähproduktion angekurbelt wird. Das würde mir gefallen, allerdings bin ich nicht darauf aus, möglichst viele Sachen im Schrank zu haben, sondern genug, um vielfältig kombinieren zu können.
(Was mir einen ungeheuren Respekt einflößt ist das Nähen eines Kleides. Da ist die Schwelle wirklich sehr hoch.)















Immerhin, gestern hängte mein Mann einen großen Spiegel im Nähzimmer auf, den ich mir schon lange gewünscht habe. Sehr groß! Aber ich finde ihn klasse.





 Und zwar so klasse, dass ich gleich einen Rock aus einem luftig-leichten Stoff begann. Ohne groß ein Drama vorher zu veranstalten. Beim Stecken der Falten hörte ich die Bundesliga-Konferenz, bangte um den Sieg von Werder und dachte einfach nicht an die vielen Lücken, die ich im Bereich "Nähen" noch habe.








Ich wünsche euch eine gute Woche, in welcher Ideen und deren Umsetzung sprudeln!

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